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Stoßkönig, Stoß-König , der

ein Machthaber in der Wiener Unterwelt


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Veraltet, Historisch

Erstellt am: 07.07.2018

Bekanntheit: 0%

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Kommentar am 07.07.2018

Es war eine Parallelwelt, die in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts den Ton in der kriminellen Szene Wiens angab. Fast mit Ehrfurcht wurden die Namen der Stoß-Könige genannt.
Veko online:https://tinyurl.com/ycjv29cu
In der Wiener Unterwelt dieser Zeit gab es auch eine mehr oder weniger ausgeprägte Hierarchie. An der Spitze stand der „Stoß-König“, eine ständig umkämpfte Position.
Kripo.at:https://tinyurl.com/ycdcfhvf
Diedamalige Halbwelt, der z.B. der Stoßkönig Josef Pecha angehörte, waren begeisterte Zuhörer und ein Trinkgeld von 1.000 Schilling war obligat. Viel Geld in den 50-er Jahren, wo ein kleiner Angestellter 800.– Schilling im Monat verdiente.
Wiener Volksliedwerk Jg.8,2 (Juni 2002):https://tinyurl.com/ycw3q3x7
Nein, ich hab kein Problem damit, Dir heute diese Abschiedspost zu widmen. Warst Du doch seit 40 Jahren als mutmaßlicher Wiener Unterwelts-, Gürtel- Rotlicht- oder Stoßkönig ein Fixpunkt meiner journalistischen Betätigung. Das schweißt zusammen.
Kronenzeitung v 13.12.2015, genios.de:https://tinyurl.com/y83ktjr9
Die 1970er Jahre brachten das Ende der Plattenkriege, als neue Protagonisten die Bühne betraten. Ihr Stil war nicht der der martialisch agierenden Stoßkönige, sie agierten als im Hintergrund tätige Manager
Kripo.at:https://tinyurl.com/ycdcfhvf


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Stoßkönig, Stoß-König






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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