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Zischmenmacherzunft , die, -, Umlaut + --e

Zunft der Schnürstiefelmacher


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt, Veraltet, Historisch

Erstellt am: 26.08.2018

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Kommentar am 26.08.2018

Die Wiener Zischmenmacherzunft, in der bis zum Jahre 1812 alle in Nieder-Österreich befindlichen Meister dieses Handwerkes einverleibt waren, seit welcher Zeit in Mannersdorf laut Regierungsdecret vom 4. März 1818 eine eigene Zunft, jedoch ohne besondere Rechte, errichtet wurde, hat keine Zunftartikel
Joh. Ludwig Ehrenreich Graf von Bart-Barthenheim, Das Ganze der österr. politischen Administration .... Abhandlung XIII (1843):http://tinyurl.com/yao3llrl
Bestimmungen der Verrichtungen beim Löschen. §. 30. Die Zischmenmacherzunft wird zur schleunigen Herbeischaffung der Feuerspritzen, deren Wasserfüllung und Umtriebsetzung verbunden sein.
Gustav Lindner, Das Feuer. Eine culturhistorische Studie (1881):http://tinyurl.com/y99c6kof
Zur Londoner Industrieausstellung [...] Unter den Exponenten von Schuhmacherarbeiten müssen vorzüglich die Herren Joseph Lange, Leopold Friedl, Anton Kunerth und Joseph Halla, sämmtlich aus Wien, wegen ihrer exquisiten Artikel herausgehoben werden, denen sich die Einsendungen der bürgerlichen Zischmenmacherzunft zu Hermannstadt, und Joseph Christl's aus Wien würdig anschließen.
Der Lloyd, 31.Mai 1851:http://tinyurl.com/y7mnz7d5


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Zischmenmacherzunft






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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