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Gremialvorsteher /-in

Vorsitzende(r) eines Gremiums in einer Interessenvertretung


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt

Erstellt am: 21.04.2019

Bekanntheit: 80%

Beurteilung: 1 | 1

Kommentar am 21.04.2019

Michael Kernstock, der Gremialvorsteher der Wiener Buchhändler, geht mit den Banken in der Causa Libro wegen "rückhaltloser" Kreditvergabe an Libro hart ins Gericht
Der Standard, 30.7.2001: https://tinyurl.com/y2sc6ule
Wer ein Tier verschenken möchte, muss sich aber unbedingt vergewissern, dass der Beschenkte auch in der Lage ist, das Tier richtig zu halten. Sonst kann aus der gutgemeinten Weihnachtsüberraschung schnell eine große Enttäuschung werden", rät der Gremialvorsteher des Salzburger Zoofachhandels, Josef Mayer.
APA: 3.12.1997:https://tinyurl.com/y3vkruw2
Für das Gremium Computer und Bürosysteme in der Wiener Wirtschaftskammer kündigte Gremialvorsteher Komm.Rat Helmut Krumböck eine spezielle Förderaktion an.
APA 16.5.2002: https://tinyurl.com/y4des9kp


Kommentar am 28.03.2020
Erstens, beschließt ein Gremialvorsteher nicht selbstherrlich irgendwelche Zuschüsse, sondern es entscheiden die Ausschussmitglieder des Gremiums. (...) Fünftens ist mir ein Gremialvorsteher, der bereit ist, neue Wege zu gehen und alternative Ideen anzudenken, allemal lieber als einer, der die Interessensvertretung mit einem Sparverein verwechselt.
Automotive at. KFZ Wirtschaft: https://www.automotive.at/kfz-wirtschaft/geldvernichtung-3286


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Gremialvorsteher /-in






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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