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Saukaschpel , die

Futtertrank für Schweine


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken

Erstellt am: 27.08.2019

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Kommentar am 27.08.2019

Saukaschpel: Futtertrank für die Schweine; er enthielt Abwaschwasser, Lebensmittelreste und z. T. Abfallkörner und wurde vor der Fütterung zu einem Brei aufgekocht
Brennerarchiv Univ. Innsbruck: https://tinyurl.com/y3kvw4bw
Nur, wenn eines einmal seinen allerbösesten Tag hatte, konnte es ihm einfallen zu sagen: »Autubella, bring unser Pfefferbüchschen zurück!« Dann pflegte – aus weiß Gott welchem Grunde – das Bälgchen sein rupfenes Kleidchen hochzuheben, so daß man auf seinem weißen, schmalen Leib die vielen roten Narben sehen konnte, die es an jenem schrecklichen Tag bekommen hatte, wo es in die siedendheiße Saukaschpel gefallen war.
Christine Lavant, Das Wechselbälgchen (ca. 1947/1998): https://tinyurl.com/yxdfbbjx


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Saukaschpel






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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