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bakschiri

wenig feinfühlig im Umgang miteinander (besonders in Bezug auf Kinder)


Art des Eintrag: Adjektiv

Kategorie: Zwischenmenschliches

Erstellt am: 07.09.2019

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 0 | 0

Kommentar am 12.11.2019
Vergleicht man die Bedeutungen zu den Einträgen bagschierlich = herzig, nett anzusehen, bagschierlich = niedlich, backschierlich = anmutig, herzig, bakschierlich = niedlich, anmutig - ebenfalls aus Graz übrigens! - so wird im gegenwärtigen Eintrag das Wort praktisch in gegenteiliger Bedeutung angegeben. Der eingetragene Beispielsatz verdeutlicht dies: " Dä woa sou bạkschiri mid'n Buabm. Der war so grob im Umgang mit dem Jungen." Vielleicht aber ist das ganz anders? Könnt es eine ironische Bemerkung sein? Darin sind wir doch gut, siehe z.B. die Faust, die aufs Auge passt, was man im deutschen Norden als sehr gut passend versteht, während das Österr. Wörterbuch erklärt: "ganz und gar nicht".

Beispiel am 01.02.2023
Verwendungsbeispiel laut User (vom User irrtümlich als eigener Eintrag eingetragen): Dä woa sou bạkschiri mid'n Buabm. - Der war so grob im Umgang mit dem Jungen.

Kommentar am 01.02.2023
Oben wurde schon darauf hingewiesen, dass es ähnliche Einträge mit ganz anderer Bedeutung gibt. Es gibt aber auch ähnliche Einträge mit ähnlicher Bedeutung, z.B. [b]packschierig[/b] - unhantlich [https://www.volkswoerterbuch.at/wort/9560] [b]Pagschirig[/b] [ pagschirig ] - Derb, grob, unhandlich, [https://www.volkswoerterbuch.at/wort/32947]

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bakschiri






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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