Dein Österreichisches Wörterbuch

Gschaftlmacher , der

Geschäftemacher


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Schimpfworte - deutlich

Erstellt am: 04.11.2019

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 0

Beispiel am 04.11.2019

Ich hole seit 20 Jahren meinen kleinen Plastikchristbaum (aus China) aus dem Keller und schalte die mitgelieferte elektrische Beleuchtung ein - wenigstens brauch ich keine Feuerwehr. Das trifft natürlich die Gschaftlmacher mit ihren Fantasiepreisen.
Die Presse, Posting v. 7.12.2018: https://tinyurl.com/y37o79tm


Kommentar am 10.02.2020
Der Gschaftlmacher auf dem „schönsten Platz der Welt“. Ljubljanas umstrittenem Bürgermeister Zoran Jankovići ist die Wiederwahl sicher.
derStandard.at, 4.10.14, Pressreader: https://tinyurl.com/y65zoyb4
Ein paar findige Gschaftlmacher und Internetganoven .... (wie gewisse Rechtsanwälte von Syndikus und Winkelschieber) verwenden das leider in letzter Zeit auch, um kopiengeschützte Inhalte für teures Geld unters Volk zu bringen
Verein KRRU - Kremsmünsterer Runde: https://tinyurl.com/y39um2s7


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Gschaftlmacher






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.