Dein Österreichisches Wörterbuch

Pfugatzer, Pfukazar , der

kurzes Lachen oder geräuschvolles Prusten


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 01.08.2020

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Kommentar am 01.08.2020
Schon Matthias von Lexers „Kärntisches Wörterbuch“ (1862) enthielt » [i] pfukaz’n[/i] 1. das heimliche Lachen junger Mädchen, kichern, 2. hin und herglimmen, funkeln“ und dazu den »[i][b]Pfukazar[/b] - ein einmaliges Lachen“[/i], zum mittelhochdeutschen „ [i]pfȗchzen[/i] “ von der Interjektion [i]pfȗch! [/i]. also in ein Geräusch ausbrechen, welches den Laut [i]pfȗch[/i] bezeichnet, niesen, prusten «. (Spalte 25)

Kommentar am 19.08.2020

Wenn du freiberuflicher Trompeter werden willst, wünsche ich dir mal viel Glück dabei. Du musst bedenken, dass du als Freiberufler für jeden [b]Pfugatzer[/b] aus deiner Trompete Kohle verlangen musst. Und zwar so viel Kohle, dass dir nach Abzug aller Abgaben, die du auch entrichten musst, noch was zum Leben bleibt.
Bikeboard.at, Posting v. Siegfried 25.1.2008: https://tinyurl.com/y3lx3lr5


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Pfugatzer, Pfukazar






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.