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Kripperlsingen

weihnachtlicher Volksbrauch


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 09.01.2022

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Kommentar am 09.01.2022

Seine körperliche Entwicklung scheint eine recht glückliche gewesen zu sein, denn beim „ Kripperlsingen“ in der Weihnachtszeit war er von seinen Schulkollegen ausersehen worden, die Rolle „Unserer lieben Frau “ zu übernehmen.
Anton Erdinger, „Der österreichische Vianney“, (1873): https://books.google.de/books?id=AUZZQQA7mBUC&dq=Kripperlsingen&hl=de&source=gbs_navlinks_s
Was wird die Mutter sagen? Er hat gar nicht Zeit, die Tasche über die Ofenbank zu hängen, erst muß er der Mutter an den Hals fliegen. „Kripperlsingen, ich werd's, Mutter ! " Nun brennen zwei Augenpaare um die Wette .
Margarete Seemann, „Blühender Dorn“, (1940): https://books.google.at/books?id=FJM8AQAAIAAJ&q=Kripperlsingen&dq=Kripperlsingen&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjZobHfhqX1AhVNzaQKHRDdADIQ6AF6BAgHEAI


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Kripperlsingen






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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