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Gleiche , die

Richtfest


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 31.01.2022

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Kommentar am 31.01.2022
Ein Deutscher fragt sich sicherlich, was es hier 1986 wohl zu feiern gab und selbst ein Österreicher dürfte rätseln, ehe er den Untertitel liest:

Feier zur Erreichung der Gleiche. Presseinformation zum Neubau der Hauptbibliothek
TU Wien: https://books.google.at/books?id=XQfjAAAACAAJ&dq=der+Gleiche&hl=de&sa=X&redir_esc=y
Es muss früher auch andere „Gleichen“ gegeben haben, da auch in Österreich die Art der Gleichheit hier normalerweise durch das Bestimmungswort „Dach“ geklärt wird. Die Dachgleiche ist ja bereits vorhanden. Auch in Deutschland gibt es übrigens immer noch eine Gleiche, und zwar die Tag- und Nachtgleiche (oder, wie Duden empfiehlt: die Tagundnachtgleiche). Auch eine seltene Wendung „in die Gleiche bringen“ soll es noch geben (‘in Ordnung bringen’), doch lässt sich kein Beleg dazu finden. Offenbar wurde aus dem Femininum ein hauptwörtlich gebrauchtes Adj.: 'ins Gleiche',

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Gleiche






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.