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Gremialvorstand , der, -es, Umlaut + -e

Ausschussleitung


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 09.02.2022

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Kommentar am 09.02.2022
Eine einzige Person (wie Gremialvorsteher):

23 Juweliere wurden heuer bereits überfallen …. "Wir fragen uns, wer ist der Nächste? Die Branche lebt in Angst", erklärt Frank Thomas Moch, [b]Gremialvorstand[/b] der Juweliere in der Bundeswirtschaftskammer.
Kurier.at, 27.07.2012: https://kurier.at/politik/pink-panther-narren-die-polizei/805.789
Robert Siegert, [b]Gremialvorstand[/b] der Waffenhändler Österreichs, hat fünf Waffengeschäfte in Österreich, eines davon in Neunkirchen.
NÖN.at, 19.01.2016: http://www.noen.at/niederoesterreich/chronik-gericht/leute-setzen-auf-selbstschutz/11.441.701


Kommentar am 09.02.2022
Oder eine Personengruppe:
Die Mitglieder des Österreichischen Sozialarbeitsgremiums sind gemäß diesem Bundesgesetz berechtigt, den [b]Gremialvorstand[/b] zu wählen und zu Mitgliedern des [b]Gremialvorstandes[/b] (§ 29) gewählt zu werden
SozialarbeiterInnengesetz. Entwurf: http://www.konvent.gv.at/K/DE/POSP-K/POSP-K_00195/fname_031147.pdf
(1) Der [b]Gremialvorstand[/b] besteht aus den gemäß § 48 gewählten Vorstandsmitgliedern. (2) Die Beschlüsse des [b]Gremialvorstandes[/b] werden (…) mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der/des Vorsitzenden den Ausschlag. (3) In den Wirkungskreis des [b]Gremialvorstandes[/b] fallen alle Angelegenheiten, die durch dieses Bundesgesetz oder durch die Satzung keinem anderen Organ ausdrücklich zugewiesen sind
Hebammengesetz, Jusline.at: https://www.jusline.at/47_Gremialvorstand_HebG.html


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Gremialvorstand






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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