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Situationselastizität , die

das Angepasstsein an die jeweilige Situation


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 21.05.2023

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Kommentar am 22.05.2023
Schon 2014 ist in einem Kommentar zum Eintrag " :situationselastisch" dieses Nomen enthalten: [quote]“fehlende Moral, Rückgratlosigkeit oder, wie Klug es ausdrücken würde: Situationselastizität“[/ quote] Mehrmals finden sich nun österr. Verwendungen an verschiedenen Orten, z.B. auf Reddit:

Oberlehrer Fassmann zur aktuellen Lage, oder Situationselastizität auf neuem Level[/quote ]

Kommentar am 22.05.2023
Nun liest man es auch in einem Buch von Verona Enz: einer Österreicherin [quote: Viktoria Enz (d.i V..Enzenhofer), „Mama-Selbstlove“, ( Herder, 2023): https://books.google.at/books?id=sYGfEAAAQBAJ&newbks=1&newbks_redir=0&hl=de&source=gbs_navlinks_s] Es ist der »kleine«, aber sehr machtvolle Trick der Situationselastizität: Druck rausnehmen und mit Augenmaß der Situation angepasst handeln.
Reddit, 1.11.21 von Any-Calligrapher155 : https://www.reddit.com/r/Austria/comments/qyuudd/oberlehrer_fassmann_zur_aktuellen_lage_oder/


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Situationselastizität






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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