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Gspusi

das, -s, -

Liaison, Flirt


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Russi
Erstellt am: 13.08.2002
Bekanntheit: 90%  
Bewertungen: 67 4

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Kommentare (7)


Aus dem italienischen
sposa, die Verlobte
Russi 13.08.2002


Herkunft:
ital. sposa = Braut, Verlobte
Russi 14.06.2005


Beispiel:
Lang mußten wir warten, wie die Lebenspartnerin des SPÖ-Chefs ihrem "Gusi"-Gspusi im Wahlkampf helfen werde.[Die Presse am 28.10.2002]
Russi 14.06.2005


z.B. ein Mann hat neben seiner Frau eine Freundin = er hat ein Gspusi,
zwei Liebende sind nicht offiziell beisammen, sondern heimlich = ein Gspusi miteinander haben
System1 24.11.2005


Weg damit!
Das Wort heißt erstens "GSCHPUSI" und bezeichnet zweitens nicht die "Liaison" an sich, sondern die Zielperson!

Selbst die Redewendung "Der, die hat a Gschpusi" impliziert eine Person und nicht lediglich das Verhältnis.

Vielleich bin ich hier überkorrekt, aber so verstehe ich das Wort...

Zudem wird in Österreich nur selten gelispelt, weshalb "GSPUSI" wohl auch die falche, "GSCHPUSI" die richtigere wäre...

Deswegen wundert mich auch die Einfärbung der Karte, sind soviele ungenaue Leser dabei?
albertusmagnus 30.05.2009


Zusammenfassend:
Der Eintrag an sich ist natürlich wichtig. "Gschpusi" gibt es schon, ist aber m.E. auch zu wenig. Russis Erklärung zur Herkunft scheint mir nur bedingt zu stimmen. Zwischen sposa und "Gpusi" (??) dürfte noch Gespons gestanden sein, weshalb mir als einzig richtige Schreibweise "G'schpusi" vorschwebt. Zur Übersetzung: weitaus am häufigsten dürfte die Bedeutung eine Person bezeichen, doch kommt angeblich regional auch die von Russi verwendete Bedeutung (Flirt, Liaison) vor. Also schlage ich vor: G'schpusi - Person, zu der jemand eine (heimliche) Nebenbeziehung hat; auch: Flirt, Liaison
klaser 31.05.2009


Wozu denn Gschpusi? Auch andere Wörter mit Sp - sind im Wörterbuch so und nicht Schp - geschrieben!
Gspusi bdeutet beides: (Neben)Beziehung, Flirt, Liaison und Person
berberitze 25.04.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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