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Dudler

wienerischer Jodler, Gesang ohne Worte, oft mit Kopfstimme


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 11.08.2006

Bekanntheit: 50%

Beurteilung: 2 | 0

Kommentar am 07.01.2007
Der Dudler ist die vorwiegend von Frauen praktizierte Wiener Form des Jodlers. Durch die Nähe zum Bühnengesang und zur Kunstmusik wurde der Dudler im Lauf der Zeit kunstvoller, verzierter und schwieriger als der alpenländische Jodler. Lange Zeit dachte man, die typische Technik der Wiener Dudlerinnen würde mit dem Vergehen der mittlerweile hochbetagten Damen (Trude Mally, Franzi Woltran, Poldi Debeljak, Luise Wagner, Anny Demuth, u. a.) verschwinden. Tini Kainrath von den "Rounder Girls" bemüht sich darum, das Dudeln am Leben zu erhalten.
[http://de.wikipedia.org/wiki/Dudler]

Kommentar am 15.12.2009
"wienerischer Jodler, Gesang ohne Worte" Wenn aber "dudeln" das Verb ist, ist dann der Dudler nicht auch ein Mannsbild, das dudelt? Schließlich sind Damen wie Trude Mally ja "Wiener Dudlerinnen" - und gibt es nicht auch etliche männliche Wesen mit solch hoher Sangesstimme?

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Dudler






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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