Dein Österreichisches Wörterbuch

sapperlott!

Ausdruck des Fluches (der Verwunderung, des Unwillens, Zorns)


Erstellt am: 29.08.2006

Bekanntheit: 80%

Beurteilung: 4 | 1

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Kommentar am 10.10.2006
zusammenführen 7080 ist die Schreibung und 6188 die Aussprache

Kommentar am 20.12.2007
Herkunft: Der Ausdruck geht zurück auf die französische Wendung sacre lot, die so viel wie Heiliges Los, Heiliges Schicksal bedeutet.
[http://de.wiktionary.org/wiki/sapperlot]

Kommentar am 22.12.2007


Kommentar am 11.10.2009
Sapperlot! Sapperment! früher "sackerlot"(< "sacre lot", s. JoDo- Kommentar) kam schon im 17. Jh. aus Frankreich ins Deutsche.
Auch im Holländischen findet sich schon im 17. Jh. "sakkerloot" und "sapperloot"
Heut fluchen Franzosen eher mit den Formen "sacrebleu", entstellt von "sacredieu, sacredié ".
Das heute seltene "sapperment!" wie "sackerment!" kommt vom lateinischen "Sacramentum"

Kommentar am 28.11.2013
Hier ist einiges zusammenzuführen oder zu löschen: - sappalott
- sappalot

Und dann das:
"Österreichisch - Deutsch : sakradi ! - sapperlot !" - siehe:
- sakradi !

Sapperlot! und Sack Zement! - das ist allgemeindeutsch!

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sapperlott!






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.