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Hube

die,

eine kleine Bauernwirtschaft, die zu einem größeren Hof gehört (Huabm)


Wortart: Substantiv
Kategorie: Orts- und Raumangaben
Erstellt von: System32
Erstellt am: 30.08.2006
Bekanntheit: 51%  
Bewertungen: 9 0

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Kommentare (3)


KATE
ist das entsprechende Gegenstück in DE
albertusmagnus 24.02.2010


Hube, die
Wortart: Substantiv, feminin
Gebrauch: österreichisch, sonst landschaftlich
Bedeutung: Hufe
source: Duden online

Und zur „Hufe“ weiß Duden:
(im Mittelalter) an den Bedürfnissen einer durchschnittlichen bäuerlichen Familie gemessene Menge Land (altes, 7 bis 15 Hektar umfassendes Feldmaß).
Herkunft: in mitteldeutsch-niederdeutscher Lautung standardsprachlich geworden; mittelhochdeutsch huobe, althochdeutsch huoba, wohl ursprünglich = eingezäuntes Land
source: Duden

Auch DWDS so:
Hufe f., (obd.) Hube, altes Landmaß, ahd. huoba (8. Jh.), mhd. huobe, (md.) hufe ‘Stück Land von einem gewissen Maße’
source: DWDS


Wenn auch heute eine Hube oft mit einer besseren Keusche bzw. nördlichen Kate gleichgesetzt wird, so war sie doch kein Gebäude, sondern ein Landmaß. In habsburgischen Landen ging man allerdings ein gutes Stück weiter, z.B.

In Kärnthen bestehet eine Hube gewöhnlich aus 10 Joch Äcker, 13 Joch Gärten und Wiesen, 10 Joch Waldungen, dann einem Alpentheile mit dem Auftriebsrechte für 10 Rinder, 1 Pferd und 8 Schweine
source: Franz Joseph Schopf, Die Landwirthschaft in den deutschen, böhmischen, und galizischen Provinzen des österreichischen Kaiserstaates (1835)
Insofern ist ein Eintrag "Hube" trotz anderweitiger "landschaftlicher Verwendung" infolge seiner österr. Sonderbedeutung durchaus gerechtfertigt.
Koschutnig 29.05.2016


Nach Wikipedia bezeichnet das Nomen "Hube" (f) oder "Hufe" (f)
1. eine mittelalterliche Maßeinheit,
2. einen Rechtstitel eines Grund- oder Gutsbesitzes und
3. eine Hofform.

Nach "Duden" ist "Hube" österreichisches Standarddeutsch.

Das Nomen "Hufe" ist Standard in ch und de (ev. auch in at) und war offenbar im Mittelalter eine Hofgröße, die für die Ernährung einer Familie reichte, ein Feldmaß von 7 bis 15 Hektaren. (nach Duden)
Standard 30.05.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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