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Schilcher

Blauer Wildbacher


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 17.10.2006

Bekanntheit: 43%

Beurteilung: 3 | 4

Kommentar am 17.10.2006
Herkunft / Verbreitung: Alte österreichische Rebsorte, vermutlich aus keltischer Zeit. Seit dem 16. Jh. urkundlich nachgewiesen. Aus der Blauen Wildbacher Rebe wird der Schilcher gekeltert, der oft fälschlicherweise als Rebsorte angesehen wird. Der Name leitet sich von der charakteristischen, zartroten, rosè-ähnlichen Farbe dieses Weines ab, die im Glas schillert. Das Anbaugebiet der Blauen Wildbacher Rebe hat sich in den letzten 10 bis 15 Jahren mehr als verdoppelt. Der Schilcher genießt in der Steiermark gesetzlichen Gebietsschutz und muß sortenrein aus in der Steiermark gewachsenen Blauen Wildbacher Trauben gekeltert werden.
Charakteristik: Der Schilcher hat eine rötlich schillernde, zwiebelfarben bis hell-rubinrote Farbe und ein sortentypisches, einzigartiges, an Sauerampfer und Cassis (schwarze Johannisbeere) erinnerndes Fruchtbukett.
Empfehlung: Ein junger kühler Schilcher zu einer deftigen Jause mit frischem Brot und allerlei Geräuchertem wird zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Der Schilcher schmeckt frisch und jung am besten und verträgt keine lange Lagerung. Serviertemperatur unbedingt kühl, 6 bis 8 °C.

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Schilcher






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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