Dein Österreichisches Wörterbuch

Fotzn

Mund


Erstellt am: 06.06.2005

Bekanntheit: 75%

Beurteilung: 3 | 1

Kommentar am 06.06.2005
Hoit de futzn Halte deinen Mund

Kommentar am 09.08.2008
Wos mochst den fian Fotz? Warum verziehst du so deinen Mund? -oder- Warum schaust den so drein? In Wien ist 'Fotzn' eine Ohrfeige oder eben das andere...

Kommentar am 09.08.2008
Wos mochst den fian Fotz? Warum verziehst du so deinen Mund? -oder- Warum schaust den so drein? In Wien ist 'Fotzn' eine Ohrfeige oder eben das andere...

Kommentar am 09.08.2008
@Wien7: Wien ist nicht ganz Österreich, mein Lieber! Weiter westlich steht 'Fotzn' tatsächlich für 'Maul' ("Hoit de Fotzn!") und bedeutet nichts Anzügliches. In Wien wird unterschieden: a) Fotz = Mund, b) Fotz = missmutiger Gesichtsausdruck("Schleif kan Fotz, heast"), während Fotzn wie richtig bemerkt in Wien ein Synonym für Watsche ist. Fotze für Vagina ist hingegen gemeindeutsches Sprach"gut" und hat demzufolge hier nichts verloren. Bei uns heißt das 'Fut' und ist schon eingetragen.

Kommentar am 27.02.2010
wüst a fotzn? ist (in der steiermark) eine androhung zu einer ohrfeige.

Kommentar am 10.05.2015
Italienisch foce = Mündung. Die Fotzn ist bairisch zuerst einmal ein grober Ausdruck für den Mund. Somit kein Grund über Geschlechtsteile zu diskutieren!

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Fotzn






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.