Dein Österreichisches Wörterbuch

Leite

Hang, Berghang, Wiese im Gefälle


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Natur

Erstellt am: 04.02.2007

Bekanntheit: 55%

Beurteilung: 6 | 1

Kommentar am 04.02.2007
siehe Leiten, Loaten, 4787

Kommentar am 05.02.2007
würde ich "Leiden" schreiben.

Kommentar am 02.06.2008
Schreibweise ich würde "Leiten" schreiben

Kommentar am 03.06.2008
Mölltalleitn "In da Mölltalleitn auf da Sunnaseitn sant de Diandln noch amol so schean. / Wüllst a Diandle kriagn, wüllst di recht valiabn, muaßt auf d' Sunnaseitn eine gean."

Kommentar am 03.06.2008
Leite auch süddeutsch althochdeutsch '(h)lita', schwedisch 'lid', griechisch 'klit'ys'(alle = "Abhang") zur indogermanischen Wurzel *klei- ="neigen"; verwandt mit 'lehnen' mhd. langes -i- wird hochdeutsch zu -ai- diphthongiert. Da nun neue -ai- neben alten standen, wurden die alten -ai- weiter verschoben zu -oa-, in Wien und Kärnten sogar zu -a-(z.B. mhd. 'min' zu 'mein', aber mhd.'meinen' zu 'moanen, maanen'). Die Ausspracheform 'Loatn' für "Leite" kann es also eigentlich nicht geben.

Kommentar am 01.07.2016
Die Bezeichnung "Leite" (f), ausgesprochen aber [ˈlaɪ̯tɐ], ist österreichisches Standarddeutsch für gmd. "Abhang" (m). Gemeindeutsch: der Abhang, der Hang, der Berghang Standard in at auch: die Lehne Standard in ch: der Rain (VWB, Duden) .

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Leite






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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