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Mascherl

das, -s, -n

Schleife


Wortart: Substantiv
Erstellt von: System32
Erstellt am: 08.06.2005
Bekanntheit: 90%  
Bewertungen: 62 0

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Kommentare (4)


auch:" Kennzeichnung"
"hat kein Mascherl":
»"CO2 hat kein Mascherl". Alle technologischen Möglichkeiten will Martin Bartenstein zur Treibhausgas-Reduktion wahrnehmen, erklärte er im STANDARD-Interview.«

»Das Geld hat kein Mascherl: Schulstartförderung und Vereinsscheck. Am 2. Juli 2008 hat der Gleisdorfer Gemeinderat einen Dringlichkeitsbeschluss ...angenommen«
»Auch wenn Strom von der Steckdose kommt und kein Mascherl hat, ...« siehe auch Kommentar v. 26.11.08 unter dem Eintrag
Mascherl-Fliege (Kleidung): »Mit "etwas hat kein Mascherl" meint man, daß gleichwertige, vermischbare Dinge (Geld, Getreide, Massenware, etc.) nicht individuell zugeordnet werden kann«
www.ostarrichi.org/wort-9164-at-Mascherl.html -
Koschutnig 18.10.2009


@Koschutnig
auch:" Kennzeichnung"
BITTE EINTRAGEN!
JoDo 19.10.2009


Mascherl - Schleife
In diesem Zusammenhang möchte ich anmerken, dass das Synonym "Schleife" in diesem Sinne auch schon eine österreichische Spezialität ist. Genaugenommen müsste man nämlich "Schlaufe" sagen, wie es zumindest in der Schweiz auch üblich ist. Eine Schleife im eigentlichen Sinne wäre etwa ein vereistes Wegstück, auf dem Kinder gern dahinrutschen.
Castor 27.06.2011


Die Bezeichnung "Mascherl" (n) für eine zur Querschleife gebundene Krawatte ist ebenfalls österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: die Fliege
Standard in ch: der Schlips

(VWB S: 491)
.
Standard 05.07.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: The Scrum Master The Scrum Master ÖDV NLP