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einen Drahra machen

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Art des Eintrag: Wendung

Erstellt am: 14.04.2007

Bekanntheit: 50.4167%

Beurteilung: 29 | 6

Kommentar am 08.10.2007
Kufstein und Graz verwechseln hier Trara mit Drahra. Was sich Salzburg denkt, weiß ich nicht. Ist der Drahra auf Ostösterreich beschränkt? Auf jeden Fall kommt mir dieser Eintrag (wie alle, die mit einem unbestimmten Artikel beginnen) problematisch vor, weil Suchende natürlich unter "D" nachschauen und nichts finden. Die Suchfunktion umgeht das Problem natürlich.

Kommentar am 09.10.2007
Vergleiche: [http://www.ostarrichi.org/begriff-9849-de-ausgelassenes+Fest.html]
Das habe ich aber erst nach "bessawissa" eingetragen.

Kommentar am 14.02.2016
Hier in Wien: Im Wienerischen ist ein Drahra auch eine Tour/ein Transport/eine Fahrt machen. Also eine Fahrt z.B. eines Zustelldienstes/eines Taxis/eines Rettungswagens ist hier ein Drahra.

Kommentar am 26.04.2018
"ein alter Drahra sein" (NICHT Trara!!!) kenne ich, "einen Drahra machen" kenne ich nicht. Könnte sein, dass es vom "Drahra", dem Dreher beim (Durch-)Tanzen kommt.

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einen Drahra machen






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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