Dein Österreichisches Wörterbuch

Elferfrage , die

so gut wie nicht zu beantwortende Frage


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 16.04.2007

Bekanntheit: 100%

Beurteilung: 2 | 0

Kommentar am 16.04.2007
Herkunft noch gar nicht so alt, abgeleitet vom Regelwerk der 60er Jahre Fernsehsendung "Quiz 21" von Rudolf (Graf Schönfeldt-)Hornegg, wo ein Fragenkatalog eingeteilt nach Schwierigkeitsgraden, nämlich von 1 (sehr leicht) bis 11 (extrem schwierig), zur Verfügung stand.

Kommentar am 16.04.2007
Quiz 21 ist ein vom NBC als "twenty-one" entwickeltes Quiz-Sendungsformat.
In den USA wurde twenty-one von September 1956 bis Oktober 1958 im Hauptabendprogramm von NBC ausgestrahlt.
...
Einundzwanzig. Ein Quiz für alle, die viel wissen wurde von Rudolf Hornegg moderiert, Regie führte Otto Anton Eder. Neben der „Elferfrage“ wurde auch Horneggs „Kleine Mischkulanz“, das Mischen der Fragenkärtchen, zum geflügelten Wort.
Der ORF strahlte das Quiz ab September 1958 14-tägig am Freitag im Hauptabendprogramm aus, ab Februar 1961 wechselte der Sendetermin auf den Montag, ab November 1962 auf Dienstag. 1974 wurde das Quiz eingestellt.
Ende der 1980er Jahre wurde das Quiz erneut ins Programm genommen und von Elmar Gunsch moderiert.
1999 erlebte das Quiz 21 ein Remake mit Karin Resetarits und Thomas Schüttken als Livesendung um Mitternacht.
In Deutschland strahlte der Privatsender RTL das Quiz erstmals im Jahre 2000 aus.
[http://de.wikipedia.org/wiki/Elferfrage]

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Elferfrage






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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