Dein Österreichisches Wörterbuch

Puffer , der

Abk. für Kartoffelpuffer (nur beim Bestellen usw.)


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken

Erstellt am: 17.04.2007

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 0

Kommentar am 18.04.2007
Wann sagt man "Puffer"? Vor allem an Verkaufsständen, wo es außer Kartoffelpuffern keine anderen Puffer gibt. Ob man eventuell in Hamburg, wo diese Erzeugnisse zufällig genau so heißen, auch so abkürzt, weiß ich nicht. Sonst heißen die Dinger ja in Deutschland überall anders (Reibidatschi, Reibkuchen, ...)

Kommentar am 18.04.2007
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Kommentar am 27.09.2008
Weitere Bezeichnungen Rievkooche, Riwwes, Schepperlinge, Kröbbelche, Kribbelcher, Kräbbelcher, Kräppel, Hatscheln, Baggers, Flinsen, Klitscher, Fratzen, Bambis, Reiberdatschi, Pickert, Dätscher, Dotsch, Datsche, Pratsch, Quaddelpratschen, Krumber Schnietchen, Krumperpankisch, Grumbärekiechle, Grummbeerpannekiechle, Grummbeerponnekuche, Reibepuffer, Rebkocken, Möder, Kartoffelküchle, Kaduffelpannkuche, Rippspfannkuchen, Pratschen, Platz oder Tetscher.
wikipedia

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Puffer






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

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