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Gwirks

das,
[ Gwirgst Quirgst Quirxt ]

Durcheinander; verfahrene Situation


Wortart: Substantiv
Erstellt von: System32
Erstellt am: 08.06.2005
Bekanntheit: 78%  
Bewertungen: 46 1

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Gwirgs
+2 

Kommentare (11)


Super dieses Wort..........
Daumen rauf.......... meli
Meli 14.03.2008


Kommt von "würgen".
Die Verschriftdeutschung ergibt "Gewürgse".
Remigius 25.03.2008


Gwirks
auf hochdeutsch heißt das Gewürge (Gewürsche, Gewerje im Dialekt)
Yana 26.03.2008


"Gwirkst" : "fliagst"
reimt Josef Weinheber ("Ober an den Stift"):
"Mi stiert das schon, das ewige Gwirkst,
I wers dem Herrn von Kargl sagn,
mei Liaber, nacher fliagst."
Koschutnig 19.05.2008


der Hinweis auf die hochdeutsche Form ist korrekt, allerdings kann man diese als "erschlossen, aber nie existent" klassifizieren, so wie manche "urindogermanische" Stammwörter, die zwar für Etymologen eine wichtige Stütze sind, gleichwohl vermutlich so nie verwendet wurden, etwa das so berühmte *ketvores für 'vier'.
Brezi 14.06.2008


Etymologie
Das Wort beruht auf mittelhochdeutsch gewurht "Handlung, wirkende Tat" bzw. gewürke "das Wirken", hat dann später die Bedeutung "Bedrängnis usw." angenommen.
heinzpohl 05.01.2010


Und
würgen kommt von wirken?
JoDo 12.01.2010


meines Wissens nach kommt G'wirks aus dem Textilbereich: Gewirke (zum Tuch versponnene Fäden). Manchmal spricht man ja auch von einer versponnenen Situation - eben G'wirks
Christian Györgyfalvay 03.06.2014


Ich bin für Gwirkst.
klaser 04.06.2014


Die Form Gwirkst sollte unbedingt zum Eintrag, nicht nur zur Aussprache hinzugefügt werden (s. Verwendung durch einen der großartigsten österr. Dichter des 20.Jh., Josef Weinheber)!
Koschutnig 12.03.2015


bei uns sagt man Gwirks. Die Erklärung von Herrn Pohl leuchtet mir ein.
dingle 06.03.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: The NLP Master Russwurm The Free Press News