Dein Österreichisches Wörterbuch

Buschkawettel , das, des, die

Durcheinander, Unordnung


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 03.04.2008

Bekanntheit: 60%

Beurteilung: 2 | 1

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Kommentar am 03.04.2008
Ich hab das in Wien als ´Buschkawüü´ gehört. Das ist doch sicher dasselbe!

Kommentar am 03.04.2008
@jodo;@strangale Wie JoDo richtig bemerkt, ist/war Buschkawüu in Wien gebräuchlich - diesen Eintrag gibts bereits in etwas anderer Schreibweise. Hlw

Kommentar am 04.04.2008
@JodDo @Halawachl Au ja, da habts sicher recht. Noch dazu, wo das m. E. ausm Tschechischen kommt. Da ist Wien sowieso naheliegender. I selber komm halt ursprünglich aus Kärntn, wo die Gschicht mit -wettel endet (wahlweise natürlich auch mit -wettale). Leider schon wieder so ein Wort, das kaum noch einer kennt.

Kommentar am 04.04.2008
@Strangale: Mach keinen Rückzieher! So, wie Du das eingetragen hast ist das voll okay!
Ich wollte mit meinem Kommentar halt nur das Vorhandensein einer regional unterschiedlichen Ausprägung des Wortes ausdrücken.

Kommentar am 04.04.2008
Andere Bedetung: Buschkawettel

Kommentar am 29.04.2010
Unlängst.. als Ausdruck für Blumenschmuck gehört: Es handelte sich um kleine Sträuße, die einen Konferenztisch freundlicher machten.

Kommentar am 01.05.2010
gerade nachgeschlagen: boschetto (ital.): - Dickicht, Hain, Wäldchen
[http://www.woxikon.de/ita/boschetto.php]
Daraus lässt sich sowohl der Blumenstrauß als auch das Durcheinander herleiten!

Kommentar am 25.02.2012
"Ein Puschkawettl mit Austriazismen" nennt sich eine Seite auf Banaterra®, der "Enzyklopädie des Banats", und "Prüfen Sie selbst, wie viel Österreich in Ihnen steckt", wünscht Hans Fink, meint mit dem Puschkawettl aber wohl einen bunten Strauß - und das ist die übliche Bedeutung des Wortes, das vom Bouquet herrührt.

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Buschkawettel






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Seiten sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprachvariation interessierten Personen.