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Gredn

erhöhter Gehsteig


Erstellt am: 04.09.2014

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 2 | 1

Kommentar am 04.09.2014
meist etwas erhöhter Gehsteig, in geschlossenen Wirtschaftshöfen rundumlaufend oder traufseitig an Wohnbau und Stall entlang führend. Die etwa einen Meter breite Gred'n wird vom Dachüberstand geschützt und ist mit Steinen ausgelegt oder aus Lehm gestampft. Source: freilichtmuseum.at

Kommentar am 04.09.2014
siehe auch: [http://www.burgenlaender.com/BG/Zeitung/1994/332/damals332.html] "Der Boden einer Rauchküche war aus bloßem Lehm, auch die "Gredn". Die Gredn war ein etwa 1-2 Meter breiter Weg, der an der Hausmauer unter Dach zum Stall nach hinten führte. So konnte man auch bei Regen trockenen Fußes in den Stall gehen."

Kommentar am 04.09.2014

Die Gred 1) breite gepflasterte oder hölzerne Stufe (span. grada) längs der Vorderseite eines Gebäudes, heutzutage besonders eines Bauernhauses
Schmeller, Bayerisches Wörterbuch (1872):http://tinyurl.com/z2u6kov
User bibas von Schmellers Erklärung etwas abweichende Burgenländer-Erklärung ist sehr einleuchtend, aber wie gründlich man auch so etwas missverstehen kann, davon zeugt der Eintrag " Gredn, Boden einer Rauchküche" von AntonKoschi mit diesem Beispiel im Kommentarbereich. Vgl. auch Eintrag Grean .

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Gredn






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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