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geschaffen, g'schaffen, gschaffen (mit jemandem)

sich vertragen


Art des Eintrag: Wendung

Kategorie: Zwischenmenschliches

Erstellt am: 23.03.2016

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Kommentar am 23.03.2016
Einer meiner Einträge g’schaffen miteinander, die als Vandalismus ein вихрь :-) boshaft aus der Liste entfernt hat. Köstlich wie immer sein Argument: Jun.2015 0 von вихрь :-) "drei jahre ohne postive resonanz , weg damit Für die Schreibung mit Apostroph hab ich doch tatsächlich einen Nachweis aus Oberkärnten: "Um die Möll. Volkskunde eines Kärntner Tales" (hg. Bezirksheimatmuseum, Spittal/Drau 1977, S. 226 )-[http://tinyurl.com/6nt54gd] Mit ge- geht's nämlich wirklich nicht! * Heut um 10:45 von einem Tiroler E-Musiker auf Ö1 wieder einmal gehört:"..vül gschtritttn, dånn wiader gschåfffn..." - (In Tirol werden Doppelkonsonanten doch tatsächlich wie im Mhd. lang gesprochen, daher mein Versuch, dies durch 3 t bzw. f darzustellen.) von Koschutnig am Nov.2011 "gschåffn" auch im Salzburgischen: "gschåffn"- Deutsch: verträglich sein, gut auskommen mit jemandem (Pinzgauer Mundart.at - fast 8000 Wörter!)[http://tinyurl.com/cftsnxl] *Aus einer Tiroler Bezirkszeitung (Hall/Rum, 24.3.2010):Da Hofer: Politika sein wia Kinda: Dauernd streiten s' - und dann gschaffn s' decht wida glei mitanander"[http://tinyurl.com/85xp5d8] * Aus Osttirol: „Es ist ein Vergnügen, unsere Kinder ... vor uns zu haben und sich daran zu erfreuen, wie gut sie miteinander ,gschaffn'“,so Pepe. „Ja, das ,Gschaffn‘ haben Lisa und ich vorgelebt...“ (Osttirol online.at) [http://tinyurl.com/8xw4cmz] * i hoff, dass mir jetzt wieder gschaffn, weils so ned weitergehen konn! (aus einem Gästebuch von ...@aon.at)[http://tinyurl.com/crgrnqt] * Aus Wattens/T.: i verstehs echt nitta...und i mecht a gern wieda mit dia gschaffn (DJ-Schlinggie's Briefkasten 14.7. 2005, 12:11)[http://tinyurl.com/7qe8u29] * Tiroler Blog: i kann da nit sagen, wia froh i bin, dass ma wieda gschaffn! (1.8.2008[http://tinyurl.com/6wh58j9] von Koschutnig am Nov.2011 BITTE um Beurteilungen! Bes. interessant wär zu erfahren, wo's unbekannt ist. (Die Richtigkeit und die Bekanntheit im Pinzgau, in Nord- und Osttirol und in Oberkärnten ist ja bereits belegt.) von Koschutnig am Nov.2011 Und ausgerechnet DER mit seinen extremen Dialekteintragungen nachher (abgeschrieben aus Joh. Mayrs "1000 Wörter Tirolerisch") musste kritisieren: Reiner Dialekt, [....] von Bilgelik570 am Nov.2011 Südtirol gschoffen) Manche, z.B. in Südtirol, schreiben es "gschoffen". "Die Leit do gschoffen guat", sagt die Marianna vom Vorburghof, nach dem Klima im Dorf befragt, "obwohl s’Dorf heint mindeschtens doppelt sou groaß isch wia vor fufzig Johr." [http://www.dervinschger.it/artikel.phtml?id_artikel=2296&q=perger&a=&r=&re=&seite=2] "Tiat gschoffn Kinderler", heisst wahrscheinlich "vertragt euch, Kinder". [http://forum.siag.it/bn-forum/viewtopic.php?p=18509] wie sagt man so schön: "Tiat gschoffn ban streitn!" [http://www.sonice.it/forum/thread-10444-wsv-sterzing-hc-neumarkt-3.html] von SeppSD am Nov.2011

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geschaffen, g'schaffen, gschaffen   (mit jemandem)






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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