Dein Österreichisches Wörterbuch

Brentler, Prentler , der

Senner, Almhalter, Schwaiger


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt

Erstellt am: 23.03.2016

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 0 | 1

Kommentar am 23.03.2016
Eins meiner vielen aus der Liste entfernten Wörter durch einen вихрь :-), der für eine ganze Gruppe agiert Dieser Eintrag ist bereits der dritte, denn 2x hat er unverschämt die vorhergehenden entfernt - unverschämt, denn verschämt handelt er ja nicht, sondern ganz öffentlich. Unter "Ähnlich klingend" sind die gelöschten Einträge gewöhnlich aufrufbar, unter der Bewertung sieht man, wer der Letzte und damit der Entferner war und seine groteske Begründung, hier aber fehlt "Ähnlich klingend" Einer der von derselben Person entfernten 60 Einträge ist Prentler von 2011, entfernt Jun. 2015 0 von вихрь :-) drei jahre ohne postive [sic!] resonanz , weg damit Der 2. war nicht mehr zu finden. Prentler und Prentlerin waren früher Senn und Sennerin. Vgl. Einträge "brenteln", "die Brent", "prentl". * Sensationsmeldung aus der Weststeiermark: "1832 hatten Alt- und Neu-Kampach ausnahmsweise je einen verheirateten (!) 'Prentler' auf der Alm." (ZS des Hist. Vereines für Stmk, Bd. 63-65, 1972, S. 98) * Aus Kärnten: "[Weitschachers] Eltern waren Bauern, er selbst war frei, musste sich aber als 'Knecht und Prentler' verdingen"(Armin Wallas: "Stände und Staat in Innerösterreich im 18. Jahrhundert. Die Auseinandersetzung um die Gerichts- und Verwaltungsorganisation zwischen den Kärntner Landständen und der zentr. Reformpolitik Wiens", Carinthia-Verlag, Klgft. 1987, S. 195) [http://tinyurl.com/3t3587x] *Aus Oberösterreich: "Ein ökonomischer Wandel wird im Zusammenhang mit der Position der Schwaigerin oder 'Prentlerin', wie sie schon im Mittelalter hieß, sichtbar. Sie, die 1578 mit 3 fl geringer als der Prügelknecht bewertet wurde, stieg allmählich bis 1627 auf 7 fl, erreichte im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts 10 fl, ein Salär, das sie nach dem ersten Niedergang der Schwaigwirtschaft um 1740 nochmals kurzfristig erreichte; um 1780 war die Schwaigwirtschaft unwichtig geworden. Wenn vergleichsweise die Entlohnung für andere Mägde durch die Jahrhunderte etwa gleich blieb, vermittelt das sehr wohl die ökonomische Bedeutung bestimmter Positionen. Das Prentlhaus war übrigens nicht nur Wohn- und Schlafstätte des landwirtschaftlichen Gesindes und diesbezüglich hat sich im 17. Jahrhundert einiges verändert." (Hans Krawarik: „Offizier und Familia Collegio. Zur Entwicklung von Stiftsverwaltungen in der frühen Neuzeit". In: "Jb.des OÖ. Musealvereines, Ges. f. Landeskunde 14, 1. Bd., Linz 1996, S 284) von Koschutnig am Oct.2011

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Brentler,  Prentler






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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