Dein Österreichisches Wörterbuch

Schill , der

Zander


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken, Natur

Erstellt am: 12.07.2016

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 3

Kommentar am 12.07.2016

Zander – Burgenländer Schill
Alte Fischrezepte:http://www.alte-fischrezepte.de/rezepte/zander---burgenlander-schill-89.php
Zander . Dieser schöne Raubfisch wird auch Hechtbarsch genannt, weil sein Fleisch dem Hechtbarsch ähnelt, und weil er zu der Familie der Barsche gehört. In Österreich bezeichnet man ihn als Schill und in Ungarn als Fogosch.
FischGenuss:http://www.fischgenuss.com/category/fische/zander/
Bei der Fischereiausübung ist die Fangstatistik (Aufzeichnungspflicht) unbedingt mitzuführen und die einschlägigen Bestimmungen des Mitgliedsbuches, der Lizenz sowie das NÖ-Fischereigesetz strikte zu beachten. Das Fischen ist mit 2 Angelzeugen oder 1 Spinnrute gestattet. Ein Angelzeug beinhaltet maximal 2 Angelhaken - im NATIONALPARKGEBIET 1 Angelhaken. Die Fischerei ist nur mit einfachem Haken gestattet (ausgenommen Spinnfischerei). Das Spinnfischen ist nur mit Einfachköder erlaubt. Für alle Fische gelten die gesetzlichen Schonzeiten und Brittelmaße. Ausnahme Schonzeit: Hecht 01.01. bis 30.04. Brittelmaße: Zander (Schill) 45 cm, Schleie 30 cm, Forelle 26 cm, Äsche 32 cm. Das Spinnfischen ist ganzjährig gestattet. Das Fischen ist nur vom Ufer aus gestattet – ausgenommen beim Fliegenfischen. Die Fischerei ist nur in der Zeit von 1 Stunde vor Sonnenaufgang bis 1 Stunde nach Sonnenuntergang gestattet (Nachtfischverbot)
Fischereiverein Mannswoerth, FISCHEREIORDNUNG Revier SCHWECHATBACH 2015:http://www.fischereiverein-mannswoerth.org/verein/fischereiordnungen/Schwechatbach.pdf


Kommentar am 28.08.2016
Schill, Zander, Fogosch
Österreichisches Wörterbuch Mittlere Ausgabe 29.Auflage 1969 Seite 67)


Kommentar am 19.07.2019
Veraltend? Veraltet?
Der Schill oder Zandner, welch letzteren Namen dieser Fisch in Norddeutschland führt, zeichnet sich durch seinen langgestreckten Körper, sowie durch seinen langgezogenen hechtähnlichen Kopf aus .... Das Vorkommen des Schill ist in Süddeutschland nur auf die Donau und auf einige größere Seen beschränkt ... Außer im Ammersee findet sich dieser Fisch nur noch im Attersee und Traunsee
C.Th.E. von Siebold, „Die Süsswasserfische von Mitteleuropa“, 1863: https://tinyurl.com/y6cyuld6


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Schill






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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