Dein Österreichisches Wörterbuch

Arbeitsinspektorin , die, -, -nen

weibliches Organ zur Kontrolle des Arbeitsschutzes


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt

Erstellt am: 13.08.2016

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 3

Kommentar am 13.08.2016
s. Änderungen

Kommentar am 17.02.2017
Dublette 📑 📑 Dienstzettler 📑 📑 [http://www.ostarrichi.org/word-27130-similar.html]

Kommentar am 17.02.2017
1912:

Die Delegiertenversammlung ersucht die Landessektionen, bei ihren Regierungen im Sinne einer Vermehrung der Anzahl der Arbeitsinspektorinnen vorstellig zu werden, damit in jedem wichtigeren Industriezentrum, wo Frauen und Kinder in in größerer Anzahl beschäftigt werden, wenigstens eine Arbeitsinspektorin vorhanden ist.
Soziale Rundschau 13(1912):http://tinyurl.com/ycfovy57
Die durchgeführte Erhebung bewies erneut die große Beliebtheit der Einrichtung des Karenzurlaubsjahres sowie die Notwendigkeit, durch den Einsatz von mehr weiblichen Arbeitsinspektoren die Möglichkeit eines Ersatzes bei Ausfall einer Arbeitsinspektorin zu schaffen. Auch die im allgemeinen sehr unbefriedigenden Ziffern über den Besuch eines weiblichen Inspektionsorganes in den Betrieben [...] zeigen, wie nötig ein Einsatz von mehr weiblichen Arbeitsinspektionsorganen ist.
Arbeiterkammer, Jahrbuch 1966:http://tinyurl.com/ybdlh29m
Ing.in Susanne Wxxx - Arbeitsinspektorin für Frauenarbeit und Mutterschutz, Expertin für Gender-Mainstreaming
Arbeitsinspektion .gv.at:http://tinyurl.com/y7ugcxjb


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Arbeitsinspektorin






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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