Dein Österreichisches Wörterbuch

Tegelbrein , der

steirisches gebackenes Ofengericht


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Essen und Trinken

Erstellt am: 21.08.2016

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 2 | 3

Kommentar am 21.08.2016

Milch wurde geringgeschätzt, und als Frühstück serviert hätte sie jedermann weggeschüttet. Am Abend hingegen gab es den Milchbrein oder zu Mittag wurde Milch für die Zubereitung von Tommerl oder Tegelbrein benötigt.
Vulkanland.at:http://www.vulkanland.at/de/kulinarik-steiermark/speisegut/
Zum Schluss gab's einen Heiden- oder Weizentomerl, eventuell mit Eiern, Äpfeln oder Zwetschken darauf, oder einen Tegelbrein (Breinstrudel).
Karl Kaser, Karl Stocker, Bäuerliches Leben in der Oststeiermark seit 1848 (1988):http://tinyurl.com/ybefhpjq
Dem Frühmahl — es heißt eigentlich zu Recht hier Fruahstuck. da der Sterz in Stücke geschnitten gegessen wurde -, dem Mittagmahl mit reichlichen Grünspeisen, dem Abendessen mit Tegelbrein, dem kargen Fleischgenuss und im Ausgleich hiezu den zweimal täglich auf den Tisch kommenden Bohnengerichten, der bescheidenen Jause (Brot, Most und Obst), wie den Festgebäcken zu Weihnachten, Ostern und Allerseelen, ...
ZS des Historischer Vereins für Steiermark (1989):http://tinyurl.com/y925blzt


Kommentar am 21.08.2016
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Tegelbrein






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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