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Beteilung , die, -, -en

Versorgung durch Austeilen, Zuteilen, Spenden


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 14.04.2018

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 3

Kommentar am 14.04.2018
Nicht vernichtet wurden die Schuhe ermordeter KZ-Insassen:

Beteilung ’Versorgung durch Austeilen, Zuteilen, Spenden’; zu beteilen ’jemanden durch Austeilen, Zuteilen, Spenden mit etwas versehen, versorgen’, österr.
Sascha Feuchert, Erwin Leibfried, Jörg Riecke (Hg), Die Chronik des Gettos Łodz / Litzmannstadt (2007/2016):https://tinyurl.com/yc78vk63
Beteilung der Armen mit Brennmaterial
Die Gemeindeverwaltung der Stadt Wien (1923):https://tinyurl.com/y9k84wfv
Unentgeltliche Beteilung armer Schulkinder mit Lernmitteln in den Schuljahren 1909(1910 bis 1913/1914 u. Auslagen für die B in den Jahren 1909 - 1913.
Statistisches Jahrbuch der Stadt Wien (1916):https://tinyurl.com/ybw6xhps
Die Arbeiten selbst kämen dem Mutterschutzwerk bei seinen Weihnachts- und Muttertagsaktionen für die Beteilung bedürftiger Mütter zugute. Die fertiggestellten Arbeiten sind an die Bezirksstelle des Mutterschutzwerkes abzuliefern, von wo aus die Beteilung an die Bedürftigen des Bezirkes erfolgen wird.
Verordnungsblatt für das Schulwesen in Steiermark (1937):https://tinyurl.com/yawnzh5e
Kranken und gebrechlichen Armen, welche zur Beteilung nicht erscheinen können, wird ihre Porzion durch den Armenfreund zugemittelt.
Mathias Macher, Handbuch der k.k. Sanität-Geseze und Verordnungen ... (1847):https://tinyurl.com/ybaougjl


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Beteilung






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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