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Laschi-Kunde, Laschikunde , der

steiermärkische Karnevalsgestalt


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 07.08.2018

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Kommentar am 07.08.2018
Laschikunden sind keine Käufer von Lieschblättern.

Was W. / = Dr. Sepp Walter/ selbst in den fünfziger Jahren über die Faschingsmasken der in Maishüllblätter gekleideten „Laschi-Kunden" erfahren konnte, ist um so wichtiger, als diese inzwischen für Fremdenverkehrsveranstaltungen in Großstädten benützt werden. wobei sie erläutern, dass sie "die bösen Geister vertreiben", was ihnen ein von Sachkenntnis unbeschwerter Werbemann beigebracht haben wird.
ZS d. Historisches Vereines für Steiermark(1979):https://tinyurl.com/yd2gfdnp
Die eindrucksvollsten Gestalten sind hier die Laschikunden. Laschi ist in der Stainzer Gegend der Mundartname für die Hüllblätter beim Mais und mit Kunde hat man früher die wandernden Handwerksburschen bezeichnet. So stellt auch hier jeder ein bestimmtes Handwerk und gleichzeitig den Winter dar.
Sepp Walter, Steirische Bräuche im Laufe eines Jahres (1997):https://tinyurl.com/yd2ywkzl
Das „ Blochziehen“ wird in einigen Bundesländern in unterschiedlicher Form durchgeführt. Hingegen sind die in „Maisflegen“ gehüllten „Laschi-Kunden“ eine begrenzte weststeirische Besonderheit.
neues museum Nr 4, Feb. 2004:https://tinyurl.com/ycsxqagf


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Laschi-Kunde, Laschikunde






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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