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Mahderin

Mäherin


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt

Erstellt am: 06.05.2019

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Beurteilung: 1 | 1

Kommentar am 06.05.2019

In Völs am Schlern sucht sich jeder Mahder seine Mahderin, also die Recherin, selber. Sie essen auf der Alm aus einem Teller und bekunden damit, wie sehr sie in ihrer Arbeit voneinander abhängig sind.
Friedrich Haider, Tiroler Volksbrauch im Jahreslauf (1968): https://tinyurl.com/yy3ef934
Ein herziges Dialog-Poem aus OÖ:
D’Mahderin und der Dengler [quote]Vom Maler Josef Ginovsky (auch Joseph Gynowsky) sah man 1835 in einer Wiener Ausstellung ein Bild mit dem Titel [quote: Constant von Wurzbach,Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich (1860): https://tinyurl.com/y4f8rfcx] "Eine heimkehrende Mahderin"
Cajetan Koglgruber („Kogl“), Gedichte in oberösterr. Volksmundart: (1876): https://tinyurl.com/yygfnjw7


Beispiel am 06.05.2019
In Völs am Schlern sucht sich jeder Mahder seine [b] Mahderin[/b], also die Recherin, selber. Sie essen auf der Alm aus einem Teller und bekunden damit, wie sehr sie in ihrer Arbeit voneinander abhängig sind.
Friedrich Haider, Tiroler Volksbrauch im Jahreslauf (1968): https://tinyurl.com/yy3ef934
Ein herziges Dialog-Poem aus OÖ:
D’[b]Mahderin[/b] und der Dengler
Cajetan Koglgruber („Kogl“), Gedichte in oberösterr. Volksmundart: (1876): https://tinyurl.com/yygfnjw7
Vom Maler Josef Ginovsky (auch Joseph Gynowsky) sah man 1835 in einer Wiener Ausstellung ein Bild mit dem Titel
"Eine heimkehrende [b]Mahderin[/b]"
Constant von Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich (1860): https://tinyurl.com/y4f8rfcx


Kommentar am 06.05.2019
ä : a Die Standardform sei „Mäher/Mäherin“ sagt DUDEN, aber „landschaftlich“ sei der Gebrauch der Form „Mähder“ mit der weiblichen Ableitung „Mähderin“ . - Ein „landschaftliches" Beispiel also: Vom Alemannen Ludwig Uhland gibt's ein Mini-Hexameter-Epos „Die Mähderin“ mit dem Ende:
O haltet ein Grab ihr bereit auf der blühendsten Wiese! So liebende [b]Mähderin[/] gab es doch nimmer, wie diese.
Gedichte von Ludwig Uhland, (1815, 12. Aufl. 1840): https://tinyurl.com/y4ytpk9p


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Mahderin






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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