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Nationalrat

Nationalratsabgeordneter


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt

Erstellt am: 13.10.2019

Bekanntheit: 0%

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Kommentar am 13.10.2019
Vor Jahren wurde der Eintrag Nationalrat (vergleichbar dem dt. Bundestag) so kommentiert: [i]wird ugs. auch für "Abgeordnete(r) zum Nationalrat" gebraucht, da "Rat" sowohl ein Titel als auch ein Kollegium sein kann (z.B. Schulrat, Oberschulrat vs. Landesschulrat oder Sanitätsrat vs. Oberster Sanitätsrat)[/i] und dann wurde gefragt: [i] Für den "Herrn Nationalrat" einen eigenen Eintrag - "Herr Bundestagsabgeordneter"?[/i] Das ist bis dato nicht geschehen. [b]Aber[/b] es kam ein Eintrag für das weibliche Pendant, die [b]umgangssprachliche " Nationalrätin"[/b], wo ja sicher vielen nicht bewusst ist, dass die Frau selbst keine NRätin, sondern eine [i]Abgeordnete[/] [b]zum Nationalrat[/b] ist. Nun aber das Sonderbare: [b]Bei diesem Eintrag findet man den seltenen Administrator-Befund: „ Dieser Eintrag wird nicht ins Wörterbuch kommen“ Bitte, WIESO?[/b]

Kommentar am 13.10.2019
Gern hätte ich oben den Link zur Nationalraetin korrigiert, aber nein, in dieser Hinsicht geschieht hier nichts! Da sind nun aber Beispiele für die nachlässige Titelverwendung: DÖW: "Dr.Gerhard Kurzmann (ehemaliger FPÖ-Nationalrat, FPÖ-Obmann in Graz)" Gailtal-Journal: " Gabriel Obernosterer zeichnet sich als Nationalrat durch seine Hartnäckigkeit und Praxisnähe aus." Volksschule Teesdorf, NÖ: "Die Festrede hielt Herr Nationalrat DDr. Hans Hesele, der auch den Spatenstich vornahm."

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Nationalrat






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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