Dein Österreichisches Wörterbuch

Hadrach

Heidekraut


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Natur

Erstellt am: 22.10.2008

Bekanntheit: 33.3333%

Beurteilung: 2 | 3

Kommentar am 22.10.2008
* «„Mei, is der Hadrach nit schean?“, schwärmt Josefa, die weit über 80 ist, vom Heidekraut begeistert » (diepresse.com 02.08.2013) s.a. die Variante Hadach * «Im Herbst, wenn die Tage schon wieder kürzer werden aber dafür ruhiger, bunter und klarer und die Schatten länger. Beim Wandern is grad recht warm, das Vieh is schon im Tal und die Lärchen sind gelb und is Bromach ganz rot. Heroben is Ruh` auf da Hütt`n gibt`s den letzten Almkas, die Hirschbrunft beginnt und im Hadrach is Spinneweb drin.» zurschoenenaussicht.at/content-anausflugwert.htm

Kommentar am 08.09.2011
Keinen Unterschied zu diesem hier "Had(rach) = Heidekraut" Hadrach Hadach 2008-10-22 10:35:18 kann ich zu Koschutnigs aktuellem 3 Jahre jüngeren eigenem Eintrag 2011-08-04 20:24:37 entdecken außer, dass hier zusätzlich das „r“ in Klammer entnommen ist

Kommentar am 08.09.2011
«"Über das Vorkommen der Erica carnea in Unterkärnten." Von Franz Pehr, Villach. Das Frühlingsheidekräut (Erica carnea L.) wird vom Landvolke in den deutschen Gegenden Kärntens Hadach, Hadrach oder Sendach, im slowenischen Landesteile vres (mundartlich wries) genannt» (Naturwiss. Verein f. Kärnten ) [http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/CAR_117_37_118_38_0035-0037.pdf] s. a. "Alpenflora" von Gustav Hegi, München 1922, S. 46 [http://tinyurl.com/oyse4kf]

Herkunft am 05.08.2014
Wie beim "Hadnsterz" entspricht auch im Hadach, Hadrach das lange a: im Wortstamm dem hochsprachlichen "ei" in "Heide" ('Heidekraut'), was jedoch nicht mehr im allgemeinen Bewusstsein ist, deshalb der Eintrag in der allgemein üblichen Form.

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Hadrach






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein erheblicher Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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