Dein Österreichisches Wörterbuch

Hadach , der

Heidekraut


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Natur

Erstellt am: 02.09.2014

Bekanntheit: 100%

Beurteilung: 1 | 2

Kommentar am 02.09.2014
Besenheide – Heidekraut - Volksnamen: Erika, „Hadach“, s. a.

Hadrach Vorkommen: In lichten trockenen Wäldern, Hochmooren und im alpinen Bereich. Die Besenheide ist ein Zwergstrauch, der kalkfreie Böden liebt und im Spätsommer blüht. Calluna vulgaris Fam.Ericaceae
Tauschkreis Kärnten:http://www.tauschkreis-kaernten.at)
Auf da Fratn verschlaft die Sunn, und du gehst wia im Tram dahin. Verdürstet is Quelln und Brunn, in Hadach is Spinneweb drin.
Josef Hopfgartner (1913 – 1981), Das Jahr is lei a Wind. Neue Kärntnerlieder (1994) :http://tinyurl.com/lgoftlc
Häufig „ Hadrach“, aber im Original steht "Hadach" laut Drewes, Hellmuth / Hopfgartner, Josef: „Das Jahr is lei a Wind. Neue Kärntnerlieder für gemischten Chor“, Verlag Heyn (1994)

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Hadach






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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