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Loazkörbel , das

Körbchen aus Stroh und Weidenruten


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 18.02.2017

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 4

Kommentar am 18.02.2017
Im aus Stroh und Weidenruten in Form einer Schüssel geflochtenen "Loazkörbel" wurde der Brotteig "geloazt" (= geformt) und er blieb dann zum "Gehn" einige Zeit in diesem Loazkörbel. Heut kann man solche Loazkörbel noch oft antreffen, wobei sie als praktische Behälter für Obst, Brotschnitten und anderes dienen. Im steirischen Köflach haben sie einen ganz bes. Ruf:

Eine echte Augenweide ist der Loazkörblmarkt in der Thermen- und Lipizzanerstadt Köflach mit 80 Ständen. Wie der Name schon verrät, werden hier neben typischen Köstlichkeiten und kunstvoll verzierten Ostereiern auch Korbflechtwaren feil geboten. Den Korbflechtern und Palmbuschenbindern kann man bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Anschließend hat man alles für eine typische Steirische Osterjause im „Loazkörbl“: Geselchtes, Eierkren, Osterbrot, eine Flasche „neuen“ Welschriesling, Schilcher oder Muskateller.
German News:http://tinyurl.com/ztxz6c4
In der Fuzo und Innenstadt bleibt bei diesem traditionellen Bauern- und Handwerksmarkt vom namensgebenden Loazkörbl (das die Besucher am Markt gleich mit G'selchtem, Hauswürstln und Eiern für die Osterjause füllen können) bis zum Palmbuschen kein Wunsch offen.
Köflacher Loazkörblmarkt.Mein Bezirk.at :http://tinyurl.com/j3f4e6q


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Loazkörbel






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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